NEUKALEDONISCHER RIESENGECKO - Rhacodactylus leachianus

 

Dieser nacht- und dämmerungsaktive Gecko ist aktuell der größte noch lebende Gecko.

Er stammt wie die anderen Rhacodacttylus Arten aus Neualedonien und wird anhand seines Vorkommens auf Grande Terre und Pine Island beschrieben.

Diese Art kann bis zu 50 Jahre alt werden und wird nur von sehr alten wildlebenden Tokehs noch in der Größe/Länge übertroffen die schon mit an die 50cm gesichtet bzw. gefangen wurden.

 

Eine der wohl faszinierendesten Punkte an ihnen ist ihr dinoähnliches Gesicht was sie haben.

Die Art unterscheidet sich aber vollkommen von allen anderen Geckoarten.

Die Charakterstärke und das Selbstbewusstsein ausgewachsener Exemplare sucht seines gleichen. Gerade GrandeTerre Tiere sind sehr territorial und verteidigen ihr Reich sehr forsch.

 

Der Wachstum von Leachianus ist auch mit keiner anderen Arten zu vergleichen.

Während fast alle Gecko-Arten in 1 bis maximal 3 Jahren ausgewachsen sind braucht diese Gattung hier erheblich länger.

Generell gilt aber ist jedes Tier individuell und sogar Geschwister am selben Tag geschlupft immer gleich gehalten können total unterschiedlich wachsen. 

Daher gilt in etwa brauchen sie 

Inseltiere - 4 bis 5 Jahre -

Gt Variante - 6 bis 7 Jahre -

Erst dann haben Sie auch Endgröße und Farbe erreicht.

Manche Exemplare brauchen sogar noch länger bis sie soweit sind.

Erst dann zeigt sich wirklich die Reinheit der Lokalform und erst dann empfiehlt sich auch erst dann eine Vergesellschaftung. 

 

Die verschiedenen Herkunfstypen geben Auskunft über

die Größe die zwischen 25-40 cm liegt

und das Gewicht was zwischen 150 bis 500g liegt.

Dementsprechend sind die Tiere auch, auf Grund von gewisser Seltenheit und auch Schwierigkeit durch Ihre Charakterstärke diese überhaupt zu vermehren, preislich unterschiedlich angesiedelt.

 

Es existieren diverse Lokalformen die sich alle durch individuelle Farben / Größen und anderen individuellen Eigenschaften unterscheiden lassen.

Hier ist es nach unser Erfahrung sehr wichtig dies zu hinterfragen und die wirkliche Herkunft auch der Elterntiere zu prüfen.

Dies anschließend führt meist zu Umdeklarierung auf Unbekannte Lokalform.

 

Mit der Veröffentlichung von Aaron Bauers Revision im Jahre 2012 erfolgte die Umklassifizierung von Rhacodactylus leachianus henkeli

und Rhacodactylus leachianus leachianus

in nur Rhacodactylus leachianus

und deren einzelnen Lokalformen.

 

 

Eignung für die Haltung

 

Schwer und empfiehlt sich nicht  für einen Anfänger in der Terraristik.

Höchstens Anfänger bei Geckos aber Erfahrung mit anderen Arten.

Sie sind als Jungtiere sehr anfällig und empfindlich gegen Veränderungen.

Gerne wird dann Futter verweigert oder sich Wochen nicht bewegt.

Hängt auch stark von der Lokalform ab.

Eine Vergesellschaftung mit Artgenossen ist sehr aufwendig und schwierig und nicht garantiert.

 

Oft kommen Tiere nicht mit einander klar und das endet dann in Beiskämpfen bis hin zu Grundagressivität der Tiere auch dem Halter gegenüber

 

Anbei eine Auflistung der verschiedenen Formen die wir gefunden haben.

Durch Klick auf die jeweilige Form findet Ihr mehr Informationen, Bilder oder ähnliches von uns oder von Freunden die uns dies zur Verfügung gestellt haben.

 

 

INSELTYPEN

kleiner bleibend 150g - 250g  |

alle ähnlich groß und rein mit oder ohne Farbe am Markt erhältlich |

8 Formen bekannt:

            

Nuu Ana    

und   

Nuu Ami   

Sind die 2 kleinsten Formen aber sehr farbenreich.

Diese werden sehr gerne für Mixe jeglicher Kombinationen genutzt. Dazu mehr weitere unten bei Mixe in diversen Konstellationen.

 

 

Pine Island  

ist die größte und bekannteste Inselform. Mit vielen verschiedenen Flecken Farben und meist Grün/Gelbliche Grundfarbe

 

 

Bayonaise 

eine der bekanntesten normal großen Inseltypen mit und ohne Muster / Farbe erhältlich am Markt

 

 

Brosse  

eine der farben- und zeichnungsreichsten normal großen Inseltypen mit und ohne Muster / Farbe erhältlich am Markt. Haben sehr viele Flecken klein und gros.

 

 

Moro 

eine noch eher unbekannte Lokalform die eher helle oder gräuliche Grundfarbe hat. Dann mit viel oder wenig Flecken Musterungen in klein und groß.

 

 

Caanawa 

 

die farbenreichste Inselform | aber sehr selten

 

Duu Ana  

die seltenste Form überhaupt 

GT TYPEN

Die wirklichen Riesen

300g - 500g und bis maximal 40cm

Diese entstammen alle dem Festland Grande Terre 

8 (evtl.9) Formen bekannt:

 

 

Mt. Koghis   

die beliebtesten und bekanntesten GT Leachianus.

Tröger Linie eher dunkle Tiere mit  meist nur 3-5 Balken an den Seiten  

Friedel Linie eher gemusterte und farbenreiche Variante

In diesen beiden reinen Formen existieren noch einige Tiere wo der dunkle Farbanteil hoch bis sehr hoch ist. Diese werden dann als Darks oder Melanistics bezeichnet.

Melanistics  oder   Mt/GT Dark

 

 

Yate 

die großen goldgelben sanften Riesen mit bis über 500g 

 

 

Poindimie 

die territorialsten Leachianus  sehr lang und oft dunkel bis auf wenige Exemplare.

meist kaum Flecken oder Farbe. 

 

 

Riviere Bleue 

eine noch sehr wenig verbreitete Form. Haben Sehr viel Temperament.

Sind sehr schön gezeichnet aber anders als alle anderen Gt Typen mit sehr wenig Flecken/Balken.

 

 

Mt Dore 

eine noch sehr wenig verbreitete Form |  haben sehr schöne Zeichnungen und tolle Flecken/Balkenmuster

 

 

Mt Humboldt 

eine noch sehr wenig verbreitete Form  |  haben eher weniger Flecken / Balken dafür aber schöne Linienführungen die sie aber im Wachsstum verlieren und eher einfarbig werden.

 

 

Goro 

eine dunkle noch sehr wenig verbreitete Form die einen Schwarzen Dorsalstrich hat als Jungtier der sich aber verlieren soll durch das dunkler werden der Tiere. 

 

 

Es existieren noch ein paar Formen deren Ursprung noch nicht ganz klar ist bzw nur Teile daraus klar sind.

 

 

CF (Henkel Dark Line) hier recherchieren wir aktuell noch um sichere Informationen abbilden zu können bitte habt nachsehen.

 

 

MIXE in diversen Konstellation 


Insel-Mix / non specific local 
Sind Exemplare  bei denen die Elterntiere nicht bekannt sind. Diese Variante ist oft zu finden und die meisten Tiere sind zu 90% immer nur Mixe aus Insel-Typen und erreichen so gut wie nie mehr als 300g. 

  
Insel x GT Mixe 
Sind Exemplare bei denen die Elterntiere nicht unbedingt bekannt sind, einer dieser aber über 300g liegt und somit GT Gene vorhanden sind. 
Dadurch wächst der Mix deutlich schneller und wird immer größer als die Insel-Mix Variante.
Diese Variante ist in Europa doch eher selten zu finden und wird oft genutzt um Insel Mixe aufzuwerten und fur mehr Geld zu verkaufen.


GT-MIXE  oder GT X  
Sind Exemplare wo die Eltern nicht unbedingt bekannt sind dieser aber trotzdem immer eine gewisse Größe haben. Diese kommt durch die Gt Gene und sie wachsen deutlich schneller.
Sie sind daher auch kein Vergleich zu den Inselmixen von Größe und Gewicht. 
GT X  definiert meist Tiere wo klar gemixt sind aus bekannten GT Typen oft gewollte Kombination 2 Eigenschaften der einzelnen Formen. 


GTA/B/C/D Mixe 
Exemplare diese bestehen zum Teil aus Tieren die noch die alte Typisierung haben und aus anderen Formen je nach Züchter. 
Jedoch sind diese alle deutlich teurer als die normale GT X Variante.

 

 

Farb/Color Zuchten

Wie bei allen Neukaledonischen Arten gibt es auch hier die Farbzucht bzw.

Hier ist aber Adam Liebermann mit Abstand die Adresse.

 

 

Früher existierte noch eine Andere Typenbezeichnungen der GT Tiere bzw meist GT Mixe. Die alte ursprünglichen Typisierung der GT Tiere erfolgte nach A B C D damals. 

Typ A B D C klick 

Die aber nach Aaron Bauers Revision zunehmend an Bedeutung verliert.

Die Inseltypen hatten vorher keine große anderen Bezeichnung werden lediglich auch Offshore Tiere gerne genannt.  

Eine Artbeschreibung ist hier zu finden.

Weitere Informationen

In den Unterreitern gehen wir auf folgende Themen ein: 

 

HerkunftInformationenFachbücherKlima

 

Futtermöglichkeiten, KostenWichtige Infos

 

 

Durch Klicken auf das jeweilige Thema erfahrt ihr mehr.

Es lohnt sich immer mal ein Blick auf die Seite von befreundeten Leachianus Haltern und Züchtern zu werfen:

  

Deutschland: http://www.cs-feeder.de/

 

Italien: http://www.leachianus.net/